Start

Produkte

Aktuelles

Über uns

Öffnungszeiten

Anfahrt

Kontakt

Produkte

Hier finden Sie unser aktuelles Produktsortiment. Wir beraten Sie dazu gerne in unserem Laden in Gais.
Falls Sie zu weit weg wohnen oder Sie den Artikel direkt nach Hause geliefert haben möchten, senden wir Ihnen den oder die gewünschten Artikel auch per Post zu. 

Für eine optimale Beratung und einen zufriedenstellenden Kauf dieser vielfältigen handwerklichen Produkte empfehlen wir Ihnen, in unserem Geschäft vorbeizukommen.

Und nun viel Spass beim Blättern in unserem Angebot.

Schwibbögen

Schwibbogen bedeutet Schwebebogen und seine Verwendung beruht auf einem Brauch der Bergleute. Ging ein Bergbaujahr ohne Unfall zu Ende, so hängten sie ihre Grubenlampen am Zechenheiligabend bogenförmig am Mundloch des Stollens auf. Aus Freude an dem Lichterglanz (man war froh dem Dunkel des Berges zu entkommen) übernahmen es auch die Familien, als Zeichen häuslichen Friedens.

Der typische Schwibbogen ist der „Erzgebirgische Schwibbogen“, ursprünglich aus Metall. Er stellt das Sächsische Wappen (gekreuzte Schwerter) dar sowie zwei Bergleute mit dem Bergmannswappen (gekreuzte Hämmer). Später wurden sie aus Holz gefertigt und neben Laubsägearbeiten im Inneren auch mit einer reichhaltigen figürlichen, oftmals ortsbezogenen Darstellung versehen.

zum Online-Angebot

zum Online-Angebot

Räuchermännchen

Das Räuchermännchen ist ungefähr gleich alt wie der Nussknacker. Im Gegensatz zu diesem zeigt es jedoch die gemütliche Seite der erzgebirgischen Volkskunst. Als Weihnachtsdekoration pafft das Räuchermännchen seinen Rauch und erfüllt den Raum mit einem wohlriechenden Duft. Ursprünglich wurden in der Weihnachtszeit Weihrauchkerzen entzündet, das Räuchermännchen steht symbolisch für die damals aufgekommene Lust am Tabakkonsum.

Es wurden Figuren geschaffen, die hohl gedrechselt, Platz in ihren Körpern hatten zum Verglimmen der Räucherkerzen. Anfangs gab es die Räuchermännchen in traditionellen Gestalten wie Nachtwächter, Jäger, Waldarbeiter etc Heutzutage gibt es Räuchermännchen in vielen Formen und Gestalten, so z.B. als Koch, Bäcker, Lehrer, so vielfältig dass fast jede Berufsgruppe vertreten ist. Charakteristisch für alle ist jedoch der runde, offene Mund, von dem aus die Räucherkerze ihren Duft im ganzen Raum verbreitet.

Nussknacker

Die ersten Nussknacker wurden bereits 1870 gefertigt. Es gibt sie in verschiedenen Grössen und in seiner Herstellung ist er mit 130 Arbeitsgängen recht aufwendig. Meistens schaut er recht grimmig und soll die Obrigkeit darstellen. So rächten sich die Spielzeughersteller auf symbolische Weise, in dem sie Gendarmen, Förster und selbst den König für sich arbeiten, d.h. Nüsse knacken liessen.

Aus einheimischem Holz werden Rumpf, Arme, Beine und Sockel gedrechselt. Füsse und Nase werden aus vorgesägten Klötzchen geschnitzt und das grosse Maul wird herausgestemmt. Der Hebel, der die Nüsse knackt, wird herausgesägt und mit einem stabilen Stift befestigt. Zuletzt wird der Nussknacker meist mit leuchtenden Farben angemalt und mit einem Stück Fell für Haare und Bart erhält er sein charakteristisches Aussehen.

zum Online-Angebot

zum Online-Angebot

Pyramiden

Pyramiden waren ursprünglich (1716 erstmals erwähnt) durch Stäbe gebildete Weihnachtsgestelle, die mit Immergrün umwickelt als Vorläufer des Tannenbaums gelten. Durch die aufsteigende Wärme der Kerzen wird das Flügelrad angetrieben und die an einem Mittelstab befestigten Holzscheiben. Auf den einzelnen Etagen werden kleine Geschichten, meist die Weihnachtsgeschichte mit gedrechselten oder geschnitzten Figuren dargestellt. Verbreitet sind auch die kleineren Pyramiden mit lediglich einer einzigen Holzplattform. Als erzgebirgische Besonderheit gelten die im Freien stehenden, meist mehrere Meter hohen Pyramiden, die zur Weihnachtszeit die Orte und Weihnachtsmärkte schmücken.

Spieldosen

Die Spieldose ist eines der jüngsten Spielzeuge aus dem 19. Jahrhundert. Die Spielzeugmacher aus dem Erzgebirge haben die traditionelle Fertigung bewusst weitergeführt. Mit grossem Aufwand werden fast alle Bauteile manuell hergestellt. Jede Dose wird von Hand bemalt und stellt für sich ein kleines Unikat dar.

Als Spielwerke werden mechanische Schweizer Musikwerke verwendet. Sie werden in Ste-Croix, der Wiege dieser Industrie seit anfangs des 19. Jahrhunderts, hergestellt. Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Musikwerk, das mit einem Federaufzug in Gang gesetzt wird, nicht verändert. Die meisten Spieldosen sind mit einem 18- oder 28-stimmigen Spielwerk ausgestattet.

zum Online-Angebot

zum Online-Angebot

© 2005 erzgebirgsland.ch Tel 052/682-1292

 

Kontakt

Freuen Sie sich auch auf viele weitere Schnitzereien aus dem Erzgebirge wie zum Beispiel:

Krippen, Engel, Weihnachtsbaumschmuck, Fensterbilder, Lichterhäuser, Osterdekoration, Miniaturen, Reifentiere, Blumenkinder

Webdesign von SIS